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Innovation & Collaboration fallen nicht vom Himmel

Die Schweiz ist ein innovatives Land. Doch welche Kategorien gibt es, um dies in einem Index zu messen und welche Innovationskultur brauchen Firmen, um mitzuhelfen, am Erfolg im Innovationsindex mitzuwirken? Führende Unternehmen und Experten werden sich dem Thema auch an der INNOTEQ.DIGITAL vom 19.-20. Mai 2021 ausführlich annehmen. Ideal, um sich eine aktuelle Marktübersicht zu verschaffen.

 

Die Schweiz gilt als eines der innovativsten Länder der Welt. Doch wie wird diese Innovationskraft gemessen? Nehmen wir einen gut dokumentierten Index wie Bloomberg, von dem kürzlich bereits das Ranking für 2021 erstellt wurde. Dort werden die Länder nach sieben Kategorien bewertet:

- Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt.

- Die Produktivität, also das BIP pro Person

- Die Wertschöpfung, und zwar als Prozentanteil vom BIP und pro Kopf

- Die Anzahl der Forscher im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung

- Die Anzahl börsennotierten Hightech-Firmen

- Tertiäre Bildung – unter anderem die Anzahl der Studenten und der Anteil der Absolventen an der gesamten arbeitenden Bevölkerung

- Patente, auch wieder im Verhältnis zum BIP und/oder in Relation zur Bevölkerungsgrösse.
 

Wie innovativ ist die eigene Firma?
Die Schweiz ist dieses Jahr in diesem Index vom vierten auf dem dritten Platz vorgerückt; vor der Schweiz liegen nur noch Südkorea und Singapur.  Für viele Firmen ist ein solcher Spitzenrang für das Land, indem sie Innovationen betreiben, wichtig, denn es zeigt, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Doch alle wissen: Innovationen fallen nicht vom Himmel, sondern müssen hart erarbeitet werden. Denn die eigene Firma mag vielleicht vom Top-Platz im Länderindex profitieren, aber wichtiger für den eigenen Erfolg wäre, dass sie selbst zu diesem Rankingplatz etwas beiträgt. Jede Firma muss ein Interesse an einer eigenen hohen Innovationskraft haben und so stellt sich die Frage: Wie innovativ ist die eigene Firma und wo steckt noch Verbesserungspotenzial?

 

Ohne Innovationskultur läuft gar nichts
Ein Innovations-Audit kann einer Firma das vorhandene Potenzial und die Stellschrauben aufzeigen. Doch wie immer dieses Audit zusammengesetzt ist, eines müssen sie als Basis besitzen oder etablieren: eine Innovationskultur. Dazu zählen unter anderem drei wichtige Punkte:

- Es braucht eine gewisse Innovationsfähigkeit. Das heisst, die Mitarbeiter sollen ihr innovatives Können entfalten dürfen. Die Nutzung moderner Innovationsmethoden ist da sehr wichtig oder auch der Zugriff auf externes Wissen.

- Weil die Bereitschaft zu Innovationen - und dies ist ein weiterer Punkt - nicht angeordnet werden kann, muss das Umfeld für eine intrinsische Motivation gelegt werden. Dazu gehört auch die Akzeptanz von Misserfolgen und dass die Führungscrew selber motiviert vorangeht.

- Aber all dies nützt wenig, wenn der dritte Punkt nicht vorhanden ist: die Möglichkeit für Innovationen. Also braucht es auch zeitliche und finanzielle Ressourcen, um Ideen umzusetzen. Wenn diese drei Punkte ineinandergreifen, ist alles bereit für die grossen Innovationen!

 

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