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INQ News Nachgefragt TORNOS Lucassen Rolph

Es braucht alternative Ansätze, die mehr sind als ein Lückenfüller

Die Tornos Gruppe ist eines der weltweit führenden Unternehmen für die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Langdrehautomaten (Swiss-type) sowie Mehrspindelmaschinen. Die aktuelle Corona-Pandemie hat das Unternehmen zwar hart getroffen, doch dank struktureller Anpassungen blickt die Gruppe zuversichtlich in die Zukunft. Wir haben bei Rolph Lucassen, Leiter Marketing & Kommunikation, nachgefragt, welche Vorteile und Chancen er in digitalen Formaten wie der INNOTEQ sieht.

 

Wie schätzen Sie die aktuelle Situation der MEM-Branche ein?
Die Exporte in der Werkzeugmaschinenbranche sind im vergangenen Jahr um 30 Prozent zurückgegangen. Das sind die stärksten Rückgängen innerhalb der MEM-Industrie. Die Lage ist zwar schwierig, aber wir sehen seit dem vierten Quartal 2020 einen positiven Trend.

 

Welchen Einfluss hatte die aktuelle Lage auf Ihr Unternehmen bis jetzt und wie wird sich die Situation aus Ihrer Sicht in den nächsten 12 Monaten entwickeln?
Die Covid-19-Krise hat uns zu Beginn des Jahres 2020 mit voller Wucht getroffen. Wir waren einer noch nie dagewesenen Veränderung und Unsicherheit ausgesetzt. Diese Pandemie kam zu dem Abschwung in der Werkzeugmaschinenindustrie hinzu, der bereits Anfang 2019 begonnen hatte. Wir haben einen erheblichen Umsatzrückgang verzeichnen müssen und ein Verlust war trotz schnell eingeleiteter Massnahmen nicht zu vermeiden. Für das Jahr 2021 sind wir zuversichtlich. Mit der steigenden Verfügbarkeit wirksamer Impfstoffe und ohne weitere, unerwartete, pandemiebedingte Rückschläge, gehen wir davon aus, dass die Weltwirtschaft sich erholen wird. Wir haben im vergangenen Jahr unsere Strukturen und Kosten angepasst und sind gut in das Jahr 2021 gestartet.

 

Sie haben sich als eines der ersten Unternehmen zur INNOTEQ.DIGITAL angemeldet. Welche konzeptionelle Faktoren und Leistungen haben Sie am meisten überzeugt?
Vertrieb lebt von persönlichen Kontakten. Wir lieben das Live-Marketing, den persönlichen Kontakt. Es wird jedoch sicher noch eine Weile dauern, bis all dies wieder in der Form, wie wir sie kannten, möglich sein wird. Es braucht alternative und zeitnahe Ansätze, die mehr sind als ein Lückenfüller für die Corona Zeit. Wir sehen neue Formate, wie Webinare, die in Teilen auch nach der Pandemie fester Bestandteil von Events bleiben, oder den Kommunikationsmix ergänzen werden. Wir betrachten das Konzept und das Timing der INNOTEQ.DIGITAL, welches für unsere Marke und unsere Zielgruppen richtig ist, als Katalysator für unsere eigenen Aktivitäten.

 

Was erhoffen Sie sich mit der Teilnahme an der INNOTEQ.DIGITAL vom 19.-20. Mai 2021?
Wir verlagern unser Vertriebskonzept auf die virtuelle Ebene und wir erwarten im Grunde das gleiche Resultat, wie wir es von einer Messe erwarten: Erhöhte Sichtbarkeit, Leadgenerierung und New Business.

 

Auf welche Angebote und Inhalte von Tornos dürfen Besuchende der Plattform gespannt sein?
In deutscher und französischer Sprache werden wir in Webinaren aktuelle Herausforderungen der Produktion diskutieren. Zudem präsentieren wir unsere innovativen sowie benutzerfreundlichen Langdrehautomaten, Mehrspindeldrehautomaten und Mikrofräslösungen. Also Maschinen, Software, Automation und Services.

 

Unternehmensprofil Tornos Gruppe
Die Tornos Gruppe ist eines der weltweit führenden Unternehmen für die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Langdrehautomaten (Swiss-type) und Mehrspindelmaschinen. Die Unternehmensgeschichte geht bis 1880 zurück und steht damit am Ursprung der Swiss-type-Drehtechnologie. Das Unternehmen stellt hauptsächlich CNC Langdrehautomaten mit beweglichem Spindelstock,  Mehrspindeldrehautomaten sowie hochpräzise Bearbeitungszentren für komplexe Teile her. Der Tornos-Hauptsitz liegt in der Schweiz. Über ein weltweites Verkaufs- und Service-Netzwerk werden den Kunden in den anvisierten Marktsegmenten Automotive, Medizin- und Dentaltechnik, Mikromechanik sowie Elektronik einzigartige Lösungen geboten. Die Tornos Gruppe beschäftigt insgesamt rund 600 Mitarbeitende (VZÄ).

 

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